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Gewaltprävention: Fair Mobil - Stark im Miteinander!


Nur miteinander sind sie richtig stark

Fair Mobil hält vor Realschule Strünkede

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Längst haben Computer und Spielkonsolen dem Abenteuerspielplatz den Rang abgelaufen. Dass es auch noch eine reale Erlebniswelt fernab der Bits und Bytes gibt, die gemeinsam gemeistert werden muss, erfahren Schüler der Klasse 5 jedes Jahr an der Realschule Strünkede, wo das "Fair Mobil" Station macht.

Gemeinsam durch ein riesiges Spinnennetz klettern, gemeinsam an einem Tau ziehen, gemeinsam ein rohes Ei balancieren: Anders als in der Einsamkeit an der heimischen Spielkonsole hätte es kein Fünftklässler allein geschafft, die vielen kleinen und großen Hürden zu überwinden. "Es geht darum, dass die Kinder lernen, im Team zu arbeiten und sich gegenseitig zu helfen", sagt einer von zehn Streitschlichtern, die an diesem Morgen auf der Wiese vor der Realschule Strünkede das ungewöhnliche Projekt für den jüngsten Jahrgang betreuen. Gemeinsam mit seinem Klassenkollegen leitete er das Spiel Zaunkönig. "Der Stärkste muss der Erste sein", klärt Silas die fünf Knirpse auf, während nebenan zwei andere Gruppen beim Tauziehen laut juchzen.

Die Ideen, Geräte und Materialien entstammen dem "Fair Mobil", das seit geraumer Zeit Schulen in Westfalen besucht, um Schüler unterschiedlicher Altersgruppen spielerisch zu mehr Miteinander anzuleiten. Das Projekt wurde vom Arbeitskreis Soziale Bildung , Jugendrotkreuz, der Westfälischen Provinzial und der Schulpsychologischen Beratungsstelle Münster unter dem Motto "Stark im Miteinander" entwickelt. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen eine vernünftige Streitkultur zu vermitteln und vor allem Gewalt an Schulen zu vermeiden.

Möglich wurde der Einsatz des "Fair Mobil" nur durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins der Realschule Strünkede.


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